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Steuern

Der Dienstwagen in der Steuererklärung

Wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung stellt, ist das vorteilhaft. Der Geldbeutel wird geschont, denn sofern keine Kostenbeteiligung vereinbart ist, übernimmt der Arbeitgeber alle Kosten - auch für private Fahrten wie Wochenendeinkauf oder Urlaubsreise. Im Gegenzug wird ein vom Bruttolistenneupreis abhängiger geldwerter Vorteil nach der sogenannten Ein-Prozent-Methode - alternativ nach

Fahrten zur Arbeit: Einzeln bewerten kann Steuern sparen

Bei der Dienstwagenüberlassung an Arbeitnehmer ist neben der Pauschalermittlung des privaten Nutzungsvorteils nach der Ein-Prozent-Regel auch noch die Zuschlagsregelung des § 8 Absatz 2 Satz 3 EStG (0,03 - Prozent-Regel) relevant. Diese stellt einen Korrekturposten zum Werbungskostenabzug dar und findet daher nur insoweit Anwendung, wie der Nutzer den ihm überlassenen Firmenwagen tatsächlich für Fahrten zwischen

Die Grenzen der Kostendeckelung

Unter dem Begriff Kostendeckelung versteht man die Begrenzung des pauschal nach der Ein-Prozent-Methode ermittelten und gegebenenfalls um die Zuschläge für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte bzw. für doppelte Haftungsausführung erhöhten geldwerten Nutzungsvorteils privater Fahrzeugnutzung eines zum Firmenbetriebsvermögens gehörenden Fahrzeugs auf die tatsächlich angefallenen Fahrzeugkosten (laufende Betriebskosten, Abschreibung und Schuldzinsen). Damit will die Finanzverwaltung eine

Abschreibung von Firmenwagen: Alternative zur linearen Absetzung

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten langlebiger Wirtschaftsgüter, deren betriebliche Nutzung sich üblicherweise über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt, sind im Rahmen der Absetzung für Abnutzung (AfA) auf die Gesamtdauer der betriebsgewöhnlichen Verwendung zu verteilen. Normalerweise geschieht dies im Rahmen der linearen AfA in gleichen Jahresbeiträgen, wobei der Gestzgeber die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Pkw

Investitionsabzugsbetrag: Rücklagen als Steuerersparnis bei Luxusautos?

Das Steuerrecht bietet einige Gestaltungsinstrumente, um Steuern zu sparen - unter anderem der Investitionsabzugsbetrag nach § 7 g EStG (früher Ansparbeschreibung). Kleinen und mittleren bilanzierenden Fuhrparkbetreibern, deren Bilanzsumme im Jahr der Bildung des Investitionsabzugsbetrags 235.000 Euro nicht übersteigt, erlaubt die Regelung eine Vorverlagerung von Abschreibungspotenzial in ein bis zu drei Jahren vor der Anschaffung des

Lohnsteuerpauschalierung bei Erwerb von Leasingrädern

Nach §37 b EStG kann die Einkommenssteuer einheitlichfür bestimmte innerhalb eines Wirtschaftsjahres gewährte betrieblich veranlasste Zuwendungen durch den Arbeitgeber, die zusätzlich zur vereinbarten Leistung oder aber ohne Gegenleistung erbracht werden und  die nicht in Geld bestehen, mit einem Pauschalsteuersatz von 30 Prozent abgegolten werden. Die Aufwendungen für die einzelne Zuwendung dürfen allerdings 10.000 Euro nicht

Der geldwerte Vorteil zwischen Nutzer und Arbeitgeber muss nicht übereinstimmen

Nach der Logik des gesunden Menschenverstands geht man eigentlich davon aus, dass der zu versteuernde geldwerte Vorteil bei privater Dienstwagennutzung exakt dem Aufwand entspricht, der dem Fuhrparkbetreiber dabei entsteht. Das ist allerdings nur bedingt so. Nur bei der Ermittlung des privaten Nutzungsanteils nach der pauschalen Ein-Prozent-Regelung wird typisierend unterstellt, dass Aufwand und geldwerter Vorteil korrespondieren.

Das elektronische Fahrtenbuch korrekt führen

Der rasante Vormarsch der Digitalisierung macht auch vor dem Fahrtenbuch nicht halt. Das Angebot an digitalen Fahrtenbüchern hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und viele Dienstwagennutzer haben wegen der Arbeitserleichterung inzwischen schon den Wechsel weg von den analogen Aufzeichnungen hin zum digitalen Fahrtenbuch vollzogen - beziehungsweise liebäugeln damit. Doch Vorsicht ist geboten, sagt der

Wie werden E-Bikes steuerlich behandelt?

Die Überlassung von Fahrrädern und E-Bikes an Mitarbeiter wird immer beliebter. Es wurde aber zuletzt immer häufiger die Frage aufgeworfen, wie die Überlassung von Elektrofahrrädern an Firmenmitarbeiter ertragsteuerlich zu behandeln sei. Mit Kurzinformation vom 17. Mai 2017 hat die OFD Nordrhein-Westfalen hierzu Leitlinien aufgestellt und die Rechtslage aus der Sicht der Finanzverwaltung deutlich gemacht. Die