Wenn es bei Minusgraden draußen friert, kann die Kühlflüssigkeit von Autos vereisen. Dann drohen teure Folgeschäden. Aber auch ein zugefrorener Wischwassertank kann gefährlich werden, wenn die verschmierten Scheiben bei Schneematschwetter für Blindflug sorgen.

Winterzusätze senken die Gefriertemperatur des Scheiben-Waschwassers so stark ab, dass das Wasser auch bei tiefen Minusgraden flüssig bleibt. Verzichten sollten man ohnehin auf scharfe Reiniger und Spülmittel. Sie können die Leitungen angreifen, stark schäumen oder Düsen verstopfen. Gefährlich ist auch der beliebte Brennspiritus als Zusatz: Der macht zwar die Scheibe klar und senkt den Gefrierpunkt, ist aber leicht entzündbar und hat im Waschbehälter deshalb nichts zu suchen. Gute Scheibenreiniger müssen nicht teuer sein, wie jüngst die GTÜ in einem Vergleichstest festgestellt hat.

Bei Dauerfrost ist auch ein Blick auf die Kühlflüssigkeit ratsam. Nur mit ausreichend Frostschutzmittel überleben Kühlaggregat und Motor extrem tiefe Temperaturen. Andernfalls können durch Ausdehnung des gefrorenen Wassers Leitungen und Motorblock reißen. Deshalb sollte man die Kühlflüssigkeit mit genügend Frostschutzmittel anreichern,. Idealerweise schützt der Frostschutz bis minus 20 Grad oder kälter.

Quelle: spotpress.de/Hanne Schweitzer/SP-X

 

Foto: GTÜ

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Teure Schäden dank Frostschutz vermeiden

Wenn die Autobatterie versagt